Bunker im Rheingau - Das Sanitätshauptdepot

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Im Jahre 1968 wurde mit dem Bau des unterirdischen Sanitätshauptdepots begonnen. In den  Jahren 1971 bis 1975 fand ein Ausbau zu der schliesslich ca. 13 000 m² großen Untertageanlage statt und wurde dann 1975 offiziell als Sanitätshauptdepot in Dienst gestellt. Darüber erhebt sich eine 65 m hohe Schiefer-Deckschicht. Insgesamt verfügt die Anlage über fünf Zugangsmöglichkeiten: vier Hauptstollen und ein Notausgang. Der  Hauptzugangsstollen hat eine Länge  von etwa 350 m. 

Ein kleiner Übersichtsplan soll die Dimensionen der Anlage verdeutlichen.

2007 wurde dann der Betrieb offiziell eingestellt und die Anlage sukzessive ausgeräumt. Derzeit sind "nur" noch die technischen Versorgungsanlagen betriebsbereit. Demnächst wird dann die Anlage final der Zivilverwaltung übergeben, die dann entscheiden wird, was mit der Anlage passieren wird. Eine zivile Nutzung erscheint schwierig, da die Anlage verständlicherweise nicht über die dafür notwendigen "ausreichenden" Fluchtwege und Brandschutzvorkehrungen verfügt.